Er, Jens Koch, verarbeitet unter-schiedliche Metalle, die teilweise filigran verschweisst oder verschraubt werden, bis zu 4 Meter hohen Windrädern, deren Achsen auf mehreren Ebenen gegen-einander drehen, Töpfe mit Klangkugeln eingebaut sind oder wehende Bänder dem Objekt eine kultische Aura verleihen.

Faszinierend wirken seine schau-kastenartigen Licht- und Wandobjekte, die mit ihren technisch-organischen Formen und Farben an fremde Epochen in ferner Zukunft denken lassen.

 

Während man sich beim Betrachten von Kochs Werken in die Zukunft versetzt fühlt, macht man bei Ihr eine Zeitreise in die Vergangenheit.

Sie, Claudia Rippl, verarbeitet schweren Stahl mit Kathedralglas, das bei Lichteinfall zu farbiger Lebendigkeit erwacht. Weidenzweige, Treibholz-stücke, oder Bambusstäbe verleihen den Kunstwerken Weichheit. Die ver-schweissten Stahlkörper erhalten durch Säure eine verwitterte Oberfläche. Sakral, wie Zeugen alter Kulturen, stehen Rippls Arbeiten vor dem Betrachter. Ihre Arbeiten befinden sich in Besitz von Privatleuten, Büros und Hotels im In- und Ausland.

Gemeinsam haben beide Künstler den kraftvollen Ausdruck ihrer Fantasie, die sie dazu befähigt, das Geheimnisvolle im Alltäglichen zu finden.